Teamwork für den Patienten

 

Lungenkrebszentrum von Deutscher Krebsgesellschaft zertifiziert

Die Klinik Löwenstein hat das Zertifikat "Lungenkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft" erhalten.

Demnach erfüllt die Fachklinik die höchsten Anforderungen, die heute an eine optimale Behandlung und Betreuung der Patienten mit Lungenkrebs gestellt werden. Bisher sind zwölf Kliniken in Deutschland als Lungenkrebszentrum der DKG zertifiziert.

Kriterien Zwei Tage überprüften zwei Experten alle Aspekte, die zur Patientenversorgung gehören.

Hierzu gibt es einen Kriterienkatalog, der unter anderem vorgibt, das alle an der Behandlung beteiligten Personen optimal ausgebildet sind, das Zentrum technisch bestmöglichst ausgestattet ist und die Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Fachrichtungen funktioniert.

So muss die Behandlung jedes Patienten in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen werden.

Onkologen, Pneumologen und Thoraxchirurgen der Klinik Löwenstein, Strahlentherapeuten und Pathologen des SLK-Klinikums am Gesundbrunnen und niedergelassene Radiologen nehmen teil. Bei der Überprüfung ergab sich auch eine Aufgabe für die Zukunft. Die Klinik solle mehr auf moderne Kommunikationswege setzen, etwa bei einer Telekonferenz. "Das ist ein Projekt, das wir mit der Heilbronner SLK-Klinik in der Strahlentherapie angehen wollen", erklärt Geschäftsführer Dieter Bopp. Vieles sei vor der Zertifizierung im Hintergrund geleistet worden. Die Mitarbeiter seien mit überdurchschnittlichem Engagement bei der Sache gewesen, so Bopp. Aber: "Ein Lungenkrebszentrum lässt sich nicht in kurzer Zeit aufstellen", betont Dr. Jürgen Fischer, Chefarzt der Medizinischen Klinik II und Leiter des Lungenkrebszentrums der Klinik Löwenstein.

Die Klinik habe sich über viele Jahre strukturell entwickelt. "Insgesamt sind wir von den Auditoren löblich anerkannt worden", sagt Bopp.

Er hat eine wichtige Erkenntnis mitgenommen: "Wir sind so gut."

Betreuung Verstärkt wurde für die Zertifizierung die psychologische Betreuung von Patienten. Hierfür wurden Psychoonkologen eingestellt.

"Das haben wir ohnehin für richtig gehalten", sagt Fischer. "Die Zeit war reif", sagt Geschäftsführer Bopp. Auch im Bereich Dokumentation wurde Personal aufgestockt. So soll den Ärzten mehr Zeit für die Patientenbehandlung bleiben. "Besonderes Lob haben wir für unsere palliativmedizinische Versorgung bekommen", sagt Fischer. Die fange dort an, wo üblicherweise Patienten zum Sterben nach Hause geschickt werden.

Dr. Angela Hoederath, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie am Gesundbrunnen, sieht einen großen Vorteil in der Zertifizierung:

"Für Patienten ist es eine Beruhigung, wenn das Zentrum etabliert ist. Und sie wissen, dass sie nach Leitlinien behandelt werden."

Zertifizierung

Pressemitteilung Klink Löwenstein
Original-Pressebericht vom 26. Januar 2010 
Zertifikat der DKG

   
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