Tomosynthese

Die Tomosynthese ist ein modernes Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik und wird von uns ebenfalls angeboten. Die Tomosynthese erzeugt im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen Mammographie (2D) eine Serie von Schichtaufnahmen, die eine dreidimensionale (3D) Darstellung der Brust ermöglicht. Dadurch können Überlagerungen von Gewebestrukturen ausgeblendet und das Brustdrüsengewebe besser beurteilbar werden. 

Die Tomosynthese bietet insbesondere bei röntgendichtem oder unregelmäßigem Drüsenkörper einen deutlichen Vorteil.

Nach aktuellem Stand werden werden die Kosten dieser aufwändigen Untersuchung durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht standardmäßig übernommen. 

Die Untersuchung kann bei uns in diesen Fällen als sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) durchgeführt werden. Hierzu wird ein separater Behandlungsvertrag abgeschlossen. Hierüber beraten unsere Ärzte Sie in einem unverbindlichen ausführlichen Gespräch gerne, insbesondere auch zum konkreten Nutzen der Untersuchung für Sie, Ihre individuellen Risiken und die genauen Kosten. Private Krankenkassen erstatten die Kosten meist in voller Höhe. Wenden Sie sich bei Rückfragen zur Kostenübernahme an Ihre Krankenkasse.

Durchführung
der Untersuchung

Prinzipiell ist der Ablauf einer herkömmlichen Mammographie und einer Mammographie in Tomosynthese-Technik ähnlich. Bei der Tomosynthese schwenkt während der Untersuchung die Röntgenröhre in einem Winkel von 15 Grad über die Brust und nimmt dabei mehrere Bilder mit niedriger Strahlen-Dosis in weniger als vier Sekunden auf.  

Aus diesem 3D-Datensatz wird ein räumliches Bild errechnet, dass eine Darstellung und Befundung des Brustdrüsengewebes in sehr dünnen Schichtdicken (1mm) ermöglicht.

Vorbereitung
auf die Untersuchung

Grundsätzlich gilt hier das gleiche wie bei der Mammographie. Optimalerweise (aber nicht obligat) sollten die Aufnahmen in der ersten Hälfte des Zyklus, etwa 1 Woche nach der Regelblutung, durchgeführt werden. In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe etwas aufgelockert, so dass einerseits die Qualität der Aufnahmen verbessert wird und andererseits die Brust nicht so druckempfindlich ist. Bitte keine Cremes und Puder verwenden! 

Falls in der Vergangenheit schon eine Mammographie oder Tomosynthese durchgeführt wurde, sollten die Voraufnahmen mitgebracht werden. Da es sich um eine Röntgenuntersuchung handelt, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein. Über die Strahlenbelastung dieser Untersuchung klären unsere Ärzte Sie in einem persönlichen Gespräch unverbindlich und gerne auf.

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